Glasarbeit von Katharina Weidauer

Warum erschafft eine Bildhauerin Kunstwerke aus einem fragilen Material? Ist es nicht widersprüchlich dem bildhauerischen Gedanken, Werke zu schaffen, die den Künstler überleben? Ist es alleine die Faszination von diesem heissen, fliessenden, lebendigen Werkstoff?… das Glühen?

Ist der Schaffensprozess für den Künstler letztendlich das einzig Beflügelnde, Befriedigende und Bedeutsame an seinem Werk?Wünscht sich ein Künstler nicht immer ein Stück Ewigkeit für sein Werk? Diese Art von Ewigkeit, die sein eigenes Leben überdauert? Aber aus welchem Stoff ist diese Ewigkeit? Besteht diese nicht, wie unser Leben, aus absurder Flüchtigkeit? Aus einem Gedanken? Aus einer Idee? Aus einem Erinnern?

Sie ist ein Leuchten, das bleibt. Ein Leuchten, das wir Lebewesen hinterlassen: Fragil und flüchtig, in denjenigen, die sind. – Spring is yet to come (Katharina Weidauer)

Zur Finissage am 29. März 202 findet ab 16 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin und eine Führung durch die Ausstellung statt. Musikalische
Umrahmung: Trio Piccolo. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!