Einführung und Gespräch mit Dr. Thilo Wineterberg.
Die Ausstellung wird am Samstag und Sonntag, den 14. und 15. November 2026 von 11 – 16 Uhr gezeigt.
Über sein Leben muss nichts mehr gesagt werden. Sein künstlerisches Schaffen wird auf über 50.000 Werke geschätzt; er ist somit einer der fleißigsten und variationsreichsten Künstler überhaupt. Eine Gefährtin aus seinem Freundeskreis berichtet Anfang der 30er Jahre über ihre Begegnung mit Picasso:
„Er hatte nichts Verführerisches, wenn man ihn nicht kannte. Allerdings, sein seltsam eindringlicher Blick erzwang die Aufmerksamkeit […] dieses innere Feuer, das man in ihm spürte, verliehen ihm eine Art Magnetismus, dem ich nicht widerstand. Und als er mich kennenzulernen wünschte, wollte ich es auch.“
Picasso hat stets in seinem Leben, wenn er glaubte einen Stil oder Werkgruppe zur Perfektion gebracht zu haben, sich an neuen Sehweisen und künstlerischen Ansätzen orientiert. Häufig werden dabei auch Zusammenhänge zwischen seinen Lebensphasen, seinen Beziehungen und seinen künstlerischen Entwicklungen gesehen. Menschen und Begegnungen spielten in seinem Schaffen eine zentrale Rolle – insbesondere das Verhältnis von Künstler, Modell und Muse. In Zusammenarbeit mit Winterberg I Kunst, Heidelberg zeigen wir eine Verkaufsaustellung, die Ihnen mit einer Auswahl äußerst seltener Grafiken, Photographien und Keramiken Einblick in dieses facettenreiche Künstlerleben gewährt. Drei zentrale Themengruppen stehen dabei im Mittelpunkt: „Künstler und Modell“, „Frieden“ und „Tauromaquia“. Sie zeigen Picasso aus unterschiedlichen Perspektiven – als Beobachter des Menschen, als politisch engagierten Künstler und als jemand, der sich immer wieder von der Welt des Stierkampfes inspirieren ließ.






