Zur Finissage am 25. Oktober findet um 16 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin statt.
Die Ausstellung ist bis Sonntag, 25. Oktober 2026, sonntags 15–18 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen.
Die Künstlerin Felicia Mülbaier verbindet menschliche und erdgeschichtliche Dimensionen und begegnet in ihrer Auseinandersetzung häufig Steinen, von denen seit jeher eine große Faszination ausgeht und die schon seit Jahrtausenden als Schmucksteine Verwendung finden. Doch reiht sich Felicia Mülbaier nicht in die herkömmliche Schmuckgestaltung ein und formt aus dem Stein ein Objekt ihrer Vorstellung, vielmehr geht sie vor wie eine Archäologin. Der Stein, den sie jeweils bearbeitet, erzählt ihr während des lang andauernden Arbeitsprozesses, welcher einer Freilegung gleichkommt, seine eigene Geschichte und so kommt ein Objekt zum Vorschein, das uns erstaunen lässt. Es verbindet uns beim Betrachten ganz unmittelbar mit dem Ursprung unseres Daseins. Die Werke von Felicia Mülbaier tragen eine Botschaft in sich, die so rätselhaft bleibt wie die Gestaltungen selbst, die sich aus dem Zusammenstoß von Chaos und Ordnung bilden. (Sabine Kuehnle, Bildhauerin und Mentorin)
Felicia Mülbaier in Speyer geboren, lebt und arbeitet in Heidelberg. Neben prägenden Studienaufentalten an der Estonian Academy of Arts (2014) und an der HDK-Valand Academy of Arts and Design in Göteborg Schweden (2018) studierte sie von 2011–2014 im Bachelor Applied art and Design an der Hochschule Düsseldorf. Ihr künstlerisches Studium setzte sie 2016–2019 im Master of Fine Arts an der Hochschule Trier, Campus Idar-Oberstein im Fachbereich Edelstein und Schmuck fort, seit dem folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie Ankäufe in privaten und institutionellen Sammlungen.






